Da wir Donnerstag endlich mal alle drei "frei" hatten, haben wir unsere Sachen gepackt und sind mit der Faehre nach North Stradbroke Island gefahren.




















Die Insel besteht aehnlich wie Fraser Island ueberwiegend aus Sand. Einen Allradjeep wollten wir uns fuer einen Tag aber nicht mieten und da der liebe Uschi nunmal kein Allrad hat, haben wir unseren Ausflug auf die Orte beschraenkt, die man auch mit den offiziellen Bussen erreichen kann. Das Wasser dort war traumhaft schoen... was soll ich da noch dazu sagen?!














































































































































Das hier ist mein Lieblingsbild, genial, oder?

























































































































































































































Endlich mal wieder an den Strand knallen, jipieee!!!



















All zu lange ham wir's dort aber dann gar nicht ausgehalten, es war naemlich weit und breit kein Schatten in der Naehe. Ihr koennt euch nicht vorstellen wie stark die australische Sonne ist. Es redet zwar immer jeder davon, dass man aufpassen soll, aber man wird sich dessen glaub ich erst wirklich bewusst, wenn man seinen ersten richtigen Sonnenbrand hatte... Und das, obwohl man sich mit Lichtschutzfaktor 30 eingecremt hat!












































Also sind wir am Meer entlang geschlendert und ham die tolle Aussicht genossen.






































































Wenn man lange genug wartet und auch noch tierisch Glueck hat, kann man an dieser Stelle den Delfinen beim spielen zu sehen.































































Juhu, wir hatten wieder einmal Glueck, koennt ihr den Delfin sehen?

Besonders fotogen waren sie ja nicht, aber man kann nicht immer alles haben ;-).






























































Nachdem wir uns dann nocheinmal im Meer abgefrischt haben, sind wir auch schon wieder heimgefahren. Das war mal wieder ein schoener Tag. Da wir daheim mit Rose und Helmut zum Pizzaessen im Wohnzimmer verabredet waren, gings dann auch wieder puenktlich mit der Faehre zurueck.

Ist das nicht toll wenn Helmut kocht? ;-)
























Wie angekuendigt, sind die Venhorsts zwischen 5ten und 8ten Dezember schliesslich umgezogen. Fuer mich hiess das, ein neuer Job wartet: Babysitten, Umzugskarton schleppen, was halt ein Umzug mit kleinen Kindern so mit sich bringt...
















Wer erraet Kilians Lieblingsfarbe???
Ganz schwierig - natuerlich gruen.
Deshalb mussten wir auch immer das Lied "Gruen gruen gruen sind alle meine Kleider..." singen. So ein Glueck, dass meine Mama mit uns immer so viele Kinderlieder gesungen hat, ich konnte fast alle noch ;-).

















Stella hat inzwischen einen Job bekommen und Emeli konnte nun Tina bei ihrem Umzug relativ viel helfen, ich war ja eigentlich mit meinen anderen Jobs recht gut bedient. So waren wir nun alle drei ganz gut beschaeftigt!
Knochenarbeit!!!

Arme Emeli, nun musste sie mit den Kindern in dem Hauseigenen Swimmingpool spielen ;-). Das neue Haus ist wirklich wunderschoen.

Ach ja und die suessen Zwillinge gehoeren aber nicht auch noch zu den Venhorsts, das sind die Kinder von deutschen Freunden, die auch beim Umzug geholfen haben.

Nikolaus mal ganz anders!

Am 6ten Dezember organisiert der Motorrad Club, in dem Helmut mit dabei ist, immer einen Toy Run. Das bedeutet, dass jeder Biker ein Spielzeug mitnimmt und dann wird zusammen eine bestimmte Strecke gefahren. Am Ende wartet dann ein Lastwagen, der das Spielzeug irgendwelchen armen Kindern bringt. Eine super Sache finde ich, ausserdem hab ich hier endlich mal wieder was erlebt :-). Helmut hat mir naemlich versprochen, mich mitzunehmen. Auch fuer Stella und Emeli, hat er kurzfristig noch einen Platz, Helme und Motorradjacken organisiert, echt nett von ihm!!!







Sind wir nicht schick ;-)?!





























Und ab gehts! Emeli, sass bei Leroy, dem Bruder von Rose, mit auf dem Bike.














































































































































































































Schon toll auf so einem Bike zu sitzen, wer weiss vielleicht ergibt sich ja noch was und ich bekomm nochmal die Gelegeheit selber zu fahren?! Auf der Great Ocean Road ... wer weiss, wer weiss...

































































Yeahh, die Bikerbraeute kommen!!!!














Bei den Venhorst zu wohnen war dann auf Dauer doch nicht die ideale Loesung. Gluecklicherweise haben uns aber Rose und Helmut angeboten bei ihnen einzuziehen.

Helmut und Rose wohnen ca 2 Km von Ormiston entfernt, naemlich in Cleveland, nur 5 Gehminuten zum CC Cafe, was natuerlich auch nicht bloed war ;-). Schoenes Haus, oder?

Auf dem naechsten Bild sieht man das nette alte Haus dann noch von hinten, inklusive Uschi, der alten Karre von Stella ;-).
Meike hat es in Cleveland leider nicht mehr ausgehalten. Man muss dazu sagen, dieser Ort ist ein richtiges Nest, da gibt es nichts fuer junge Leute. Ein ganz beliebter Ort fuer reiche Rentner. Ich habe noch nieee so wenig junge Leute in einer Umgebung gesehen.
Aber gut, nun war ich halt alleine dort. Meinen Job wollte ich naemlich nicht so schnell aufgeben.

Ich hab mir eine Gitarre gekauft und angefangen zu basteln :-) irgendwie musste ich mich ja beschaeftigen.

Und wie's der Zufall wieder einmal so will, sind dann Emeli und Stella mit dem Uschi (Stella's alter Bus) vorbeigekommen. Rose hat mir angeboten, dass sie mit ihrem Van in Rose' Garten wohnen koennen. Darueber hab ich mich ehrlich gesagt schon gefreut, so hatte ich dann doch wieder junge Maedels zum tratschen und wegfahren da.

Ach ja, ich hab euch die Beiden noch gar nicht richtig vorgestellt. Helmut ist eigentlich ein Berliner und vor ca. 20 Jahren nach Australien ausgewandert. Rose ist mit ihrer Famlie ausgewandert, als sie 5 Jahre alt war. Hier wurde in der Regel auch nur Englisch geredet. Das hat meinem Englisch richtig gut getan, die Wochen davor habe ich mich eigentlich nur auf deutsch mit den Leuten unterhalten, es wimmelt hier ja gerade so von Deutschen!!!




Urspruenglich wollten wir ja nur bis Anfang, Mitte Dezember in dieser Gegend bleiben, aber da nun alles recht gut gelaufen ist, ich eine Unterkunft hatte und die Maedels auch da bleiben konnten, hab ich mir das Ganze wieder anders ueberlegt. Plaene sind hier ja schliesslich da, um wieder geaendert zu werden.
Tja, in dem Cafe konnte ich dann aber leider nicht mehr so viel arbeiten, weil die ja auch wieder neues Personal anlernten. Also hat mir Helmut angeboten, ihm beim "Aircondition-einbauen" zu helfen. Klar, Johanna is flexibel, Job Nr. 3: Elektriker-Handlanger :-).
Wer mich kennt weiss, welche Begabung ich auf diesem Gebiet habe ;-). Jetzt weiss ich auch was Zange, Bohrer, Verlaengerungskabel und Co auf englisch heissen!!! Lauter nuetzliche Woerter, die man im Alltag gut gebrauchen kann, oder?!





Ausserdem weiss ich genau, wo was verstaut wird, alles hat hier schliesslich seine Ordnung ;-).



Bei diesem schoenen Queenslaender, haben wir an diesem Tag gearbeitet, ein typischer, alter Baustil in dieser Gegend.


Haeuser gleichen in Australien oft einem besseren Baumhaus, das hier ist aber wirklich schoen.